Der nackte Wahnsinn

Chaos pur: Es ist kurz vor Mitternacht, die Truppe eines drittklassigen englischen Tourneetheaters steht mit der Verwechslungskomödie „Nackte Tatsachen“ unmittelbar vor der Premiere.
Doch nichts klappt bei der Generalprobe und die Nerven von Regisseur Lloyd Dallas liegen blank: Dotty Otley vergisst regelmäßig sowohl ihre Requisiten als auch ihren Text, Brooke Ashton sucht zum wiederholten Mal nach ihrer verlorenen Kontaktlinse, Frederick Fellowes muss sich immer wieder die Handlungsabläufe des Stückes erklären lassen, der dem Alkohol zugetane Selsdon Mowbray verschläft seine Auftritte und Inspizient Tim muss sich um die klemmenden Türen kümmern. Die Handlung des Stückes, das sie proben, ist dabei mindestens genauso turbulent:


Das zur Vermietung stehende Landhaus der im Ausland lebenden Familie Brent wird an einem Mittwochnachmittag zum unfreiwilligen Treffpunkt verschiedenster Personen, die eigentlich nur eines wollen: möglichst unbemerkt bleiben. Haushälterin Mrs Clackett will es sich mit einem Teller Sardinen vor dem Fernseher gemütlich machen, Geschäftsmann Roger Tramplemain möchte in der durch seine Firma vermakelten Immobilie ein paar ungestörte Stunden mit seiner Geliebten Vicky verbringen, die Hausbesitzer Mr und Mrs Brent, eigentlich auf der Flucht vor der Steuerfahndung in Spanien lebend, kehren heimlich nach Hause zurück, um dort ihren Hochzeitstag zu feiern ...